Meine erste Kamera war eine Agfa Sensor Kleinbild Kamera mit Film (damals so üblich). Es ging dann weiter mit diversen analogen Systemen, Spiegelreflexkameras, Mittelformat und bis ins Großformat. Meine Versuche umfassten auch den Selbstbau von Loch- und einer Großformatkamera. Zu meinem Vergnügen nahm ich auch an einigen Fotoworkshops teil, und lernt Filme zu entwickeln und vergrößern. Aber auch experimentelles, so habe ich einige Serien mit Einwegkameras gemacht (die man mit Geschick auch mehrmals verwenden kann).
Sehr gerne fahre ich immer wieder nach Arles in Südfrankreich, zu den Rencontres, einem Fotofestival mit Urlaubscharakter. Mein Auslandssemester führte mich nach Frankreich (Orléans), wo ich endlich nur an einem Fotoprojekt arbeiten konnte.
Im echten Leben habe ich dann Praktika in verschiedenen Fotostudios in Stuttgart und Ulm gemacht, und so Einblick in die professionelle Studiofotografie bekommen. Ja und dann wollte ich tatsächlich in ARLES am Institut d’Arts Visuels Fotografie studieren und habe mich für die Aufnahmeprüfung angemeldet. Hingefahren bin ich, aber durch eine Unterbrechung der Fahrt mit einem halben Tag Verspätung angekommen – da war die Prüfung für mich leider gelaufen.
Angekommen im digitalen Zeitalter
Mittlerweile ist nun alles digital, und meine Lieblingsausrüstung ist das Smartphone aber auch meine digitale PENTAX Spiegelreflex mit diversen Objektiven.
Diese Kenntnisse, und meine Freude an der Fotografie lassen mich immer wieder kleinere oder größere Projekte realisieren. Im Auftrag oder zu meinem Vergnügen. Zum Beispiel auch Landschaftsaufnahmen, Tierfotos und Reportagen, sportliche Ereignisse insbesondere im Pferdesport.
Darüber hinaus beherrsche ich als Grafik- und Webdesigner auch die digitale Bildbearbeitung und Retusche.
Fotografie und KI – zu schön um Wahr zu sein
Während man vor einiger Zeit noch darüber diskutierte, ob ein Bild im Photoshop manipuliert wurde, entstehen heute mit diversen Tools rein künstliche Bilder die nichts mehr mit der Realität zu tun haben, fast nichts. Die KI hat einfach keine Seele und übertreibt oft in der Beleuchtung und Farbgebung.
Fotografie ist für mich den richtigen Moment einzufangen – und wenn es um Pferde geht die geritten werden, gilt es zu sehen ob dieser Moment auch gut ist.